Villa Pepita & Titina

BAD KUDOWA

Bad Kudowa – Kudowa Zdrój

Der ursprüngliche tschechische Ortsname war Hudoba und bedeutet „Armut”. Offensichtlich der Ort war klein, unbedeutend und arm. Er war nur ein Teil des benachbarten Dorfes Tscherbeney /Czermna/. 

Die Entwicklung von Kudowa als Kurort begann im XVII Jh. Im Jahre 1636 wurde schon vermutlich ein hölzernes Badehaus errichtet. Der richtige Aufschwung kam in der Mitte des XIX-ten Jh., seit dem Kudowa als erstes, offizielles Herzbad in Deutschland angesehen wurde.

Empfehlungswert ist ein Spaziergang durch den gepflegten Kurpark mit seltenen Bäumen und Straucharten. Auch im Park befindet sich eine überdachte Promenade im Stil der Bäderarchitektur aus dem Anfang des XX-ten Jd. Das im Park gelegene Barockschloss /heute Sanatorium/ wurde Ende des XVIII-ten Jh. errichtet.

 

In Tscherbeney (Czermna) befindet sich eine Schädelkapelle mit Schädeln und Gebeinen von Pestopfern des 30-jährigen und von gefallenen des 7-jährigen Krieges. In der Kapelle sind 3000 Schädeln und Beinknochen aufgestapelt. Unten, in der Kripte ruhen noch die weiteren Überreste von 21 000 Menschen.

In dem Pfarrhaus der nebenan stehender Pfarrkirche kam es im Juni 1813 zu einer Begegnung Friedrich Wilhelm III, österreichischen Kaiser Franz I und den russischen Zaren Aleksander I. Das Thema der Begegnung war die Konwention der antinapoleonischen Allianz. Das Treffen gilt als Vorspiel des Wiener Kongresses. Seit 1962 werden in Kudowa jährlich Moniuszko-Festivals veranstaltet.

 

Internetseite: www.kudowa.de