Villa Pepita & Titina

ALBENDORF

Albendorf – Wambierzyce

Der Legende nach soll die Marienwallfahrt in Albendorf in das XIII Jh. zurückreichen, als ein Blinder aus Rathen /Ratno/ die Mutter Gottes mit dem Kind gesehen und sein Augenlicht wieder erlangt haben soll. In der nachfolgender Zeit auf der Stelle der hölzerner Kapelle vom 1263 und den misslungenen Bau einer Kirche gegen Ende des XVII Jh., wurde von den Grafen F.A. von Götzen in den Jahren 1716-1721 die heutige imposante, barocke Wallfahrtskirche zur Heimsuchung Marias gestiftet. Mittelpunkt der Kirche bildet die fast ovale, von Kreuzgängen und 11 kleineren Kapellen umgebene Gnadenkapelle. In dem barock ausgestatteten Innern wurde dem Hochaltar ein kleiner Schrein mit der 28 cm hohen Marienfigur aus dem XIV-ten Jh. eingefügt.

 

Nach den Vorstellungen des Stifters sollte die Umgebung der Wallfahrtskirche nach dem Vorbild des biblischen Jerusalem gestaltet werden, daher die nahen Hügel sollten jetzt Sinai, Tabor, Horeb, oder Sion heissen. Auf diesen Hügeln wurden 92 Kreuzwegsstationen und Kapellen aufgerichtet.

Schon im XV-ten Jh. war Albendorf Wallfahrtsort, aber seine Blütezeit entfällt auf die Zeit des XVIII u. XIX-ten Jh. Damals entstand die Bezeichnung „Schlesisches Jerusalem“. Der Ort ist auch für seine bewegliche Krippe an deren Herstellung der Albendorfer Longius Wittig 28 jahre gearbeitet hat. Von insgesamt 800 – bewegen sich 300 Figuren.

Internetseite: www.wambierzyce.pl